Hier finden Sie eine Reihe von "natürlichen" Vorbeugemaßnahmen und Tipps, um Räume gesund und trocken zu halten.
- Monate für Feuchte-/Schimmelpilzprobleme sind solche mit dem Buchstaben "R".
Merktipp: Monate für frische Muscheln ebenfalls
- Kochen, Waschen, Baden, dann Pflanzen, Aquarien, Verdunstungsbehälter an Heizkörpern: Wasser und Wohnen gehören zusammen. Aber was zu viel ist, wird zu feucht.
Deshalb: Kompromisse suchen und Feuchtequellen reduzieren, wo es geht.
- Lüften: Kippen verboten! Wohnräume sollten mindestens dreimal am Tag in den Genuss einer Stoßlüftung kommen, d. h. Lüften bei vollständig geöffnetem Fenster. Die Lüftung sollte 5 bis 15 Minuten dauern - je nach Außentemperatur (nicht nach Luftfeuchtigkeit draußen!).
Je kühler es draußen ist, desto kürzer darf die Lüftungsdauer sein!
- Möblierung: Luftzirkulation ermöglichen. Deshalb sollten Möbel nach Möglichkeit Abstand zur Wand haben: zwei bis drei Zentimeter mindestens, besser fünf bis zehn Zentimeter. Vor allem an Außenwänden!
Heizen: Je größer und häufiger die Temperaturunterschiede innerhalb einer Wohnung, desto größer die Gefahr von Feuchteschäden. Umgekehrt gilt demnach: Temperaturschwankungen möglichst vermeiden, ungeachtet der Raumnutzung. Alle Räume, auch selten oder tagsüber nicht genutzte, sollten nie ganz auskühlen. Absenkungen der Temperatur sollten moderat ausfallen.
- Thermostate an Heizkörpern auch bei Abwesenheit nicht mehr als um ein bis zwei Skaleneinheiten absenken.
- Schlafzimmer: Gleichmäßiges Heizen auf eine Schlaf-Wohlfühltemperatur, in der Regel 18° bis 19° Celsius.
Nach dem Aufstehen und vor dem Zubettgehen gründlich stoßlüften.
- Küche: Luftzirkulation und Luftzugang zum Mauerwerk fördern, wo immer es geht.
Zum Beispiel durch teilweise Öffnung der Schrankrückwände oder Lüftungsgitter in Arbeitsplatten.
- Badezimmer: Eine höhere Temperatur als in den Wohnräumen. 22° bis 24° Celsius kommen der Behaglichkeit und dem Raumklima gleichermaßen zugute.
Duschen bei offenem Fenster. Die Feuchte kann raus, und Schimmelpilz hat keine Chance.
- Keller: Lüften, wenn es draußen möglichst kalt ist. Im Sommer also frühmorgens oder spätabends. Und idealerweise im Winter.
- Regale an Innen-, nicht an Außenwänden aufstellen. Das ist vielleicht nicht immer schön, aber immer hilfreich.
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